Unser Therapiebegleithund

als Brücke und Kontaktmittel bei Menschen mit Kommunikations-Störungen

Unser Therapiebegleithund BalouDas ist Balou

Wir setzen unseren Therapiebegleithund „Balou” als Brücke und Kontaktmittel bei Menschen mit Kommunikations-Störungen ein.
Auch im Erwachsenenbereich (z.B. bei Patienten mit Demenz) findet der Therapiebegleithund seinen Einsatz.
Unser tierischer Helfer kann es schaffen, die Patienten in der Therapie zu begeistern, zu entspannen und vom Leistungsgedanken weg auf eine natürlich soziale und spielerische Ebene zu bringen. Die Kommunikation wird durch einen natürlichen Impuls angeregt: Um mit dem Hund umzugehen, muss man mit ihm sprechen, ihn locken und mit ihm spielen.



Unser tierisches Team

Kristin und Balou haben gemeinsam die Therapiebegleithundeausbildung bei SATTT – Steinfurter Akademie für Tiergestützte Therapie im Februar 2018 erfolgreich abgeschlossen.

Was macht der Hund in der logopädischen Therapie?

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) veröffentlichte 2012 eine Studie, die zu folgenden Ergebnissen führte:

  • Der Einsatz eines speziell ausgebildeten Therapiebegleithundes in der logopädischen Therapie hat einen Mehrwert gegenüber der logopädischen Therapie ohne Einsatz eines Hundes.
  • Der Therapiebegleithund stellt eine unspezifische heilungsfördernde Maßnahme in der logopädischen Therapie dar und trägt zum Heilungserfolg bei.
  • Der Therapiebegleithund stellt in der logopädischen Therapie einen Faktor dar, der als Kommunikationsinitiator wirkt und die Kommunikationsbereitschaft des Patienten fördert.

Einsatz von Therapiebegleithunden

In der logopädischen Therapie ist ein Therapiebegleithund unter anderem einsetzbar, um:

  • dem Kind/dem Erwachsenen zu helfen, innere Ruhe zu finden
  • die Kontaktaufnahme zu erleichtern
  • Körperkontakt zu ermöglichen
  • die Konzentrations- und Reaktionszeit zu verbessern
  • die Ausdauer zu steigern
  • die Motivation durch Rollenwechsel zu verbessern ( Der Wechsel von der Rolle des Lernenden in die Rolle des Fürsorgers = Futter für den Hund besorgen)
  • die Kommunikation zu unterstützen
  • von eigenen Problemen abzulenken
  • die Anzahl von verbalen und nonverbalen Interaktionen zu erhöhen
  • Sprechängste abzubauen
  • das Selbstwertgefühl zu verbessern
  • psychische Aufhellung der Patienten zu erreichen
  • innere Ruhe/ Zufriedenheit/ Ausgleich finden
  • persönliche Grenzen zu überwinden


Arbeit mit Therapiehunden – Wie geht das?

Neben den „Besuchshunden“, oder „Streichelhunden“, dessen Gegenwart natürlich auch oft von großem Nutzen ist, ist der Einsatz von Therapiebegleithunden sehr gezielt. Nur wenn er einen bestimmten Zweck in der Therapie erfüllt, und natürlich nur, wenn keine Allergie oder zu große Angst dagegen spricht, unterstützt der Hund die therapeutische Arbeit. Ein großer Vorteil des Therapiebegleithundes ist, dass er völlig wertfrei ist. Der Hund geht auf jeden Menschen freudig zu, unabhängig davon, ob das Sprechen des Patienten eingeschränkt ist, ob er eine körperliche/ geistige Behinderung hat, oder nicht. Über das Vertrauen zum Hund wird in der Regel auch das Vertrauen zum Therapeuten gestärkt. So werden über die Arbeit mit dem Hund auch sozio-emotionale Kompetenzen gefördert.



Geschichte der tiergestützten Therapie

Der gezielte Einsatz von Tieren in der Therapie wird schon seit langem praktiziert. Es liegen Berichte darüber vor, dass Tiere seit dem achten Jahrhundert für Heilzwecke eingesetzt werden. Der Kinderpsychotherapeut B. Levinson entdeckte zufällig die Wirkung seines Hundes bei einem Kind, das bisher alle Zugangsversuche zu ihm und anderen Therapeuten verweigert hatte. Er sorgte dafür, dass der Hund bei jeder weiteren Therapie anwesend war und schrieb seine Beobachtungen auf, diese waren Grundlage für weitere Forschungen auf diesem Gebiet. In Deutschland hielt die tiergestützte Therapie erst 1980 Einzug in die Öffentlichkeit.


(Text-Quelle: Steinfurter Akademie für Tiergestützte Therapie – SATTT)


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